Das sagte eine Sendersprecherin am Dienstag kurz vor der Premiere in München. Die an Hoeneß angelehnte Hauptrolle "Udo Honig" spielt Uwe Ochsenknecht, der sich dafür seine Haare abschneiden und einen Bauch umschnallen ließ. In der Vorbereitung schaute er YouTube-Videos des ehemaligen Fußball-Funktionärs.

Der Film beginnt mit dem Haftantritt von Honig nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe. "Wir haben einen neuen Spielstand: Honig: 28 Millionen - Deutschland: 0", brüllen die Mithäftlinge, als er ins Gefängnis einzieht. Langsam, aber sicher lebt er sich dort jedoch ein und bringt die Gefängnis-Metzgerei auf Vordermann.


Satire am Dienstag, 8.
September, im Fernsehen

Neben Ochsenknecht ist Gisela Schneeberger in dem Film als Honigs Frau zu sehen, Heiner Lauterbach als Gefängnisdirektor und Hannes Jaenicke als Fußball-Lichtgestalt "Franz Kaiser". Den jungen "Udo Honig" spielt Ochsenknechts Sohn Wilson Gonzalez. Sat.1 strahlt die Satire am Dienstag, 8. September, aus.

Erst in der vergangenen Woche war im ZDF das Doku-Drama "Der Patriarch" zu sehen, das sich mit dem Prozess gegen Hoeneß befasst. "Mr. FC Bayern" wurde darin gespielt von Thomas Thieme, der Hoeneß ebenso ähnelte wie Ochsenknecht im Sat.1-Film. dpa