"Wir sehen für Ihre Klage keine Aussicht auf Erfolg", sagte der Vorsitzende Richter zum Auftakt der Verhandlung am Dienstag. "Bei Ihnen geht es um ein typisches Berufsrisiko, aus unserer Sicht."

Der bei der Katastrophe eingesetzte 53 Jahre alte Feuerwehrmann will im ersten Zivilverfahren zu der Tragödie 90 000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld vom Land und vom Veranstalter erstreiten. Er habe bei dem Einsatz auf dem Technofestival am 24. Juli 2010 eine posttraumatische Belastungsstörung erlitten, erklärte seine Anwältin.