Die geltende Ausnahmeregelung stammt aus den 1970er Jahren und sollte bei Überfällen eine Flucht erleichtern, so zu lesen in der "Saarbrücker Zeitung". Doch inzwischen, so das Ministerium unter Verweis auf Stellungnahmen von Verbänden, würden Verkehrsunfälle "eine weitaus größere Gefahr" darstellen. Nach Angaben des deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes wurden 2013 genau 244 Überfälle registriert. Im selben Zeitraum wurden mehr als zehnmal so viele Taxifahrer bei Unfällen verletzt.

Wie die Zeitung berichtet, sollen darüber hinaus Kleinkinder bei der Mitnahme im Auto besser geschützt werden. Die Verordnung sieht demnach vor, dass Eltern künftig Neugeborene bis zum Alter von 15 Monaten nur in einer Babyschale befördern dürfen, die gegen die Fahrtrichtung oder seitlich ausgerichtet ist. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von 25 Euro. dpa