Höhere Zinsen mit einem Tagesgeldkonto erzielen

Ein herkömmliches Sparbuch hat gegenüber den modernen Sparmöglichkeiten in einem direkten Vergleich kaum eine Chance. Vor allem die Zinsen bieten einen bemerkenswerten Aspekt an, um das Sparverhalten noch mal gründlich zu überdenken. Es ist mehr als verständlich, dass derjenige, der etwas Geld an die Seite schaffen kann, will dafür auch eine entsprechende Gegenleistung seitens der Bank bekommen. In solchen Fällen werden von den Banken Zinsen gutgeschrieben, was allerdings bei einem klassischen Girokonto eine ganz kleine Rendite bedeutet. Etwas besser schneidet dabei das Sparbuch ab, obwohl die meisten Banken nicht mehr als ein Prozent an Zinsen anbieten. Klar, dass es besser als nichts ist, aber so mancher Sparer übersieht dabei die Tatsache, dass so mickrige Zinsausbeute mit einem großen Kaufkraftverlust verbunden ist. Die Rechnung dafür ist eindeutig: Bei 1,00 Prozent an Zinsen pro Jahr auf einem Sparbuch würde dem Sparer angesichts der Inflation von etwa 2,4 Prozent noch eine Negativrendite von minus 1,4 Prozentpunkten unter dem Strich bleiben. Das wollen oder können die konservativen Anlegern nicht erkennen, und benutzen weiterhin ihr Sparbuch. Dank einem Tagesgeldkonto lassen sich jedoch die Kaufkraftverluste vermeiden. Im Durchschnitt bieten die Banken, wie auch die Volkswagen Bank, ihren Kunden 2,70 Prozent Zinsen auf das gesparte Geld per Anno an. Im Vergleich zum Sparbuch ist das 1,70 Prozent mehr, was bei 1.000 Euro einen Gewinnbetrag von 17 Euro bedeutet. Darüber hinaus bleibt noch ein kleines Plus von 0,3 Prozent auf dem Konto liegen.

Beim Sparen flexibel bleiben

Die hohe Flexibilität und die Sicherheit sind die weiteren Vorteile des Tagesgeldkontos. Beim Tagesgeld ist man als Kunde nicht an etwaige Kündigungsfristen gebunden, man kann sein Geld zu jeder Zeit auf sein Referenzkonto umbuchen lassen, und zwar ohne dabei auf die Höchstbeträge Rücksicht nehmen zu müssen. Man darf also, anders als beim Sparbuch, das gesamte Guthaben abheben. Solche Lösung ist optimal, wenn man zum Beispiel größere Anschaffungen geplant hat und auf einmal kurzfristig viel Geld benötigt. Man muss auch keine festen Beträge auf das Konto einzahlen, die Banken verlangen meistens einen Mindestbeitrag von lediglich einem Euro bei der Einzahlung.