Etappe 7 - Museumstour

Radeln macht schlau - zumindest bei dieser Tour: Die Etappe von Lichtenfels nach Kulmbach führt an so vielen Museen vorbei, dass jeder etwas findet, über das er mehr wissen will - vom Bäcker-, Schuster- oder Korbmacherhandwerk bis zum Eisenbahnverkehr oder dem Leben im Dschungel.
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Eine Variante ist die gemütliche Tour: Auf dem Mainradweg von Lichtenfels bis Mainleus:

Wer sich nicht übernehmen will, folgt einfach der beschilderten Strecke weiter bis Kulmbach, und lässt den sportlichen Teil aus.

Hier braucht man eigentlich nicht viel zu sagen. Es geht durch das Tal, die Route ist leicht zu fahren. Man kann locker vor sich hinrollen und muss keine Anstiege überwinden. Deshalb ist dieser Teil auch für Familien mit Kindern geeignet oder für Einsteiger, deren Kondition noch nicht so hoch ist.

Ab hier geht's auf der sportlichen Strecke weiter: Von Mainleus über Trebgast, Neuenmarkt und Untersteinach nach Kulmbach. So liest sich die Kurzbeschreibung des sportlichen Schlenkers, mit dem man die Fahrt zwischen Lichtenfels und Kulmbach verlängern kann. Doch mit Ortsnamen alleine ist die Route nur schwer zu fassen. Sie gliedert sich in drei recht unterschiedliche Etappen, vor allem die erste bis Oberzettlitz ist beeindruckend. Man startet bei Mainleus-West - und kreuzt vor Willmersreuth den Main.

Wenn man dort angekommen ist, wartet auch gleich der erste knackige Anstieg auf einen: Ein Verkehrsschild am oberen Ende weist eine Steigung von zehn Prozent auf 500 Metern auf, wirft man den Blick zurück. Damit ist eigentlich auch schon das Schlimmste überstanden, das weitere Profil ist zwar wellig - und man unterschätzt die Anstiege und Abfahrten etwas, weil man wie auf einer Hochebene unterwegs ist. Dafür bieten sich im weiteren Verlauf bis Oberzettlitz auf den Höhen atemberaubend schöne Fernsichten, auf der einen Seite, wenn man nach links blickt, taucht immer wieder die Plassenburg auf, auf der anderen Seite liegen wunderschöne Hügel. Gundersreuth, Katschenreuth, über die S 2190 nach Windischenhaig.

Achtung: Wer bei Katschenreuth auf den Radweg wechselt, wird von der Route weggeführt. In Windischenhaig ist der Abzweig nach Oberzettlitz nicht ausgeschildert, wo der Ort "Ameisloch" auf einem Schild steht, links abbiegen. Hinter Oberzettlitz stößt man auf eine Querverbindung - hier Richtung Kulmbach halten. In Forstlahm kreuzt man die B 85 und macht sich Richtung Bayreuth auf nach Leuchau, wo der zweite längere Anstieg liegt. Hier verschwindet die Weite der Landschaft. Landschaftlich fällt dieser Teil etwas ab, aber man will ja in die Neuenmarkter Museen. Über B 303 und B 289 geht es Richtung Kulmbach zurück. Der Radweg führt nicht immer an der Straße entlang, was sehr angenehm ist. Hier rollt man wieder durch ein Tal, fühlt sich mit den Bergen links und rechts etwas an die Alpen erinnert - der dritte optische Eindruck dieser rund 45 Kilometer langen sportlichen Tour, die in Kulmbach endet.




Museumstour aufs Navi:

Hier können Sie die siebte Etappe der Radeltour Franken als GPX-Datei herunterladen. Eine GPX-Datei dient zum Austausch von GPS-Geodaten. Die Daten zur dieser Tour wurden im Tourenportal des ADFC erstellt. Auf www.adfc-tourenportal.de finden Sie diese und viele weitere Touren.

Mit der gpx-Datei können Sie die Route in Ihrem GPS-Empfänger oder Navi anzeigen. Einfach auf den Link klicken und die gpx-Datei auf Ihrem Computer speichern. Danach mit Hilfe der Software Ihres GPS-Gerätes oder Navis aufspielen.

Oder Sie betrachten die Details der Route als Landkarte oder Satellitenbild auf Ihrem Computer. Nachdem Sie die gpx-Datei auf dem Computer gespeichert haben, muss sie mit einem Programm geöffnet werden. Das geht ganz einfach in Ihrem Internet-Browser mit kostenlosen Programmen wie z.B. Google Earth, http://www.wegeundpunkte.de/touren_erstellen.php#import, oder http://www.gpswandern.de/gpxviewer/gpxviewer.shtml. Importieren Sie die GPS-Datei der Radeltour.
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