Arbeitgeber und Unternehmer in ganz Deutschland erhalten aktuell unseriöse E-Mails mit der Absenderkennung kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de. Die Bundesagentur für Arbeit weist darauf hin, dass sie nicht der Absender dieser E-Mails ist. Man fordere generell keine Arbeitgeber per E-Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen. Die Agentur rät Betroffenen, die Nachricht unter keinen Umständen zu öffnen, sondern sofort zu löschen.

In den gefälschten E-Mails werden von Arbeitgebern beispielsweise spezifische Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten verlangt. Auffällig ist auch, dass sich in der E-Mail keine Telefonnummer für Rückfragen beim Absender befindet.

Kurzarbeitergeld: Bundesagentur für Arbeit gibt Auskunft

Informationen zum Kurzarbeitergeld können telefonisch unter der zentralen gebührenfreien Hotline für Arbeitgeber 0800 45555 20 eingeholt werden.  Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Website der Bundesagentur einsehbar. Dort befindet sich auch der Vordruck für eine Anzeige zum Arbeitsausfall für Arbeitgeber. Durch die Corona-Krise erwartet die Regierung mehr als 2,15 Millionen Kurzarbeiter.