Handtaschen sind der Frauen liebstes Accessoire. 95 Prozent der deutschen Damen nennen bis zu 20 Stück ihr Eigen – und gehen im Laden- oder Online-Shopping regelmäßig auf die Jagd nach neuen Exemplaren. Im Sale sind edle Handtaschen von Picard erschwinglich und erweitern ruckzuck die Sammlung. So vielfältig wie die Modelle sind dabei die Bezeichnungen, unter denen die Objekte der Begierde firmieren. Wir verraten, was für eine Tasche sich hinter den mysteriösen Namen verbirgt.

Baguette-Tasche

Schlank wie das französische Weißbrot: So präsentieren sich die Baguette-Taschen. Zur Not ließe sich in der länglichen Henkeltasche wohl wirklich Backwerk verstauen. In der Regel wird die Tasche aber für elegantere Zwecke eingesetzt und am Henkel unter dem Arm getragen.

Birkin Bag

Viele Designer geben ihren Taschenkollektionen oder einzelnen Modellen spezielle Namen. Die Bandbreite reicht von Straßennamen bis zu Kinderspielen. Meist fungiert als Namensgeberin jedoch eine prominente Muse des Schöpfers, so auch bei der sündteuren Birkin-Bag aus dem Hause Hermès. Frankreichs Schauspiel- und Gesangs-Ikone Jane Birkin ist die Patin dieser exklusiven Tasche mit Ziegenlederfutter. Ein weiteres bekanntes Modell des Designers ist die Kelly Bag, benannt nach Grace Kelly.

Bodybag

Ursprünglich wird mit dem Bodybag im Englischen ein Leichensack bezeichnet beziehungsweise eine Hülle, die den Körper eines lebendigen Menschen komplett umschließt. Im Zusammenhang mit Trageutensilien ist eine asymmetrische, rucksackartige Tasche gemeint, die diagonal über Brust und Rücken getragen wird. Um das Problem der Zweideutigkeit zu umgehen, hat sich die alternative Bezeichnung Crossover Bag etabliert.

Bowling-Tasche

Hier weist der Name eindeutig auf den ursprünglichen Einsatzzweck der Tasche hin: den Transport von Bowling-Kugeln. Die robuste Verarbeitung, das geräumige Innenleben und stabile Henkel zeichnen die hippe Tasche immer noch aus. Die Damenwelt freut’s, denn dadurch lässt sich alles verstauen, was frau unterwegs immer zu brauchen glaubt.

Clutch

Die ultimativ elegante Abendtasche ist zierlich, henkellos und aus edlen Materialien gefertigt. Sie wird einfach in der Hand getragen beziehungsweise unter den Arm geklemmt. Das englische Verb „to clutch“ bedeutet nichts anderes als umklammern. Da so manches Portemonnaie die Dimensionen einer Clutch erreicht, fungiert es als Handtaschenersatz.

Hobo Bag

Als Hobos werden in den USA traditionell Landstreicher bezeichnet, die ihre Habseligkeiten in einer Beuteltasche verstauen. Der Look einer Hobo-Bag darf deshalb leicht zerknautscht sein. Getragen wird die rundliche Tasche mit einem Schulterriemen.

Satchel

Schultaschen heißen auf Englisch „Satchel“. In den modischen Pendants lassen sich auch Bücher verstauen – die Damenwelt weiß in den geräumigen Handtaschen im Querformat jedoch viele weitere Utensilien unterzubringen. Einige Modelle sind mit einem klassischen Schnallenverschluss versehen, andere sehen eher wie Shopper aus.