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Studie

Freundschaft ist am wichtigsten

Die Kinder-Zeitschrift "Geolino" hat fast 1000 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren gefragt, wovor sie Angst haben und was ihnen am wichtigsten ist.
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Wovor haben Kinder Angst? Was ist ihnen wichtig? Wer vermittelt Werte? Antworten auf diese Fragen suchte die Kinder-Zeitschrift „Geolino“. Zusammen mit dem Kinderhilfswerk Unicef hat die Zeitschrift eine Umfrage unter fast 1000 Kindern im Alter zwischen sechs und 14 Jahren gemacht. Der Chefredakteur von „Geolino“, Martin Verg, erklärt die wichtigsten Ergebnisse: Wovor haben Kinder am meisten Angst? Martin Verg: „Viele fürchten sich natürlich vor großen Hunden, Schlangen oder Spinnen. Sehr interessant ist aber vor allem, dass sich viele Kinder schon mit zehn, elf Jahren Sorgen um die Zukunft machen. Viele haben Angst, dass ihre Eltern arbeitslos werden oder dass sie selbst keinen Schulabschluss schaffen und keinen Beruf finden.“ Und was ist Kindern besonders wichtig? Martin Verg: „Auf Platz eins steht Freundschaft ­ egal in welchem Alter. Nur was Freundschaft eigentlich bedeutet, da gehen die Meinungen auseinander: Für die Jüngeren geht es dabei vor allem ums gemeinsame Spielen. Bei den Älteren geht es auch viel um Vertrauen, sich auf den anderen verlassen können. Zu den unwichtigsten Werten zählen Geld, Besitz und Ordnung.“ Wer vermittelt Kindern denn diese Werte? Martin Verg: „Vor allem Eltern und Großeltern. Danach aber, auf Platz drei, kommen schon die Lehrer. Politiker und andere Prominente wurden dagegen kaum als Wertevermittler genannt.“