Dies zeigen sie uns durch ihre bedingungslose Treue und Hingabe, die mitunter tiefgründiger als so manche zwischenmenschliche Beziehung ist. Lange Spaziergänge und ausgiebige Spiel- und Kuscheleinheiten festigen das Verhältnis zusätzlich, und so sind die haarigen Vierbeiner als Mitglied fest in der Familie integriert. Studien zufolge sind Menschen mit Haustieren gewöhnlich gesünder als solche, die keine Haustiere haben. Hierbei sind Hundebesitzer besonders im Vorteil, da der regelmäßige Auslauf das Herrchen fit und agil hält. Jedoch kommt es leider nicht selten vor, dass das anfängliche Hundeglück schnell an Reiz verliert und der Vierbeiner nicht den Auslauf und die Beschäftigung erhält, die er benötigt. Vor allem große Hunde und bestimmte Rassen, wie zum Beispiel Rhodesian Ridgebacks müssen gefordert werden, da sie sonst schnell drastisch an Gewicht zunehmen und vereinsamen. Ausgiebiger Hundesport, der viele Facetten hat, sollte demnach zu jeder guten Hundehaltung dazugehören.

Der richtige Umgang will gelernt sein

Eine renommierte Studie, die Mars-Heimtier Studie von 2013, hat ergeben, dass in Deutschland ca. 5 Millionen Hunde mit ihren Besitzern leben. Jedoch verfolgt nicht jeder dieser Besitzer eine artgerechte Erziehung, die maßgeblich für die gesunde Entwicklung des Tieres ist.
Ebenso verhält es sich mit der Ernährung, die nicht weniger eine große Rolle spielt und oftmals zu kurz kommt. Falsche und nicht artgerechte Ernährung macht die Hunde auf Dauer krank, und so sollte das richtige Futter stets mit Bedacht ausgewählt werden. Ferner vergessen viele Hundehalter die Tatsache, dass ihre Hunde Rudeltiere sind und dementsprechend gehalten werden müssen. Eine zu starke Vermenschlichung des Tieres ist absolut kontraproduktiv, da der Vierbeiner klare Strukturen benötigt und seinen Platz im Rudel finden muss. Eine untergeordnetes Verhältnis zum Herrchen sollte in jedem Fall klargemacht werden, da eben genau dies in der Natur des Hundes liegt.