Dabei sind die Schulen in unterschiedlichen Städten vertreten und bieten unterschiedliche Schwerpunkte an. Der Ausbildungsberuf ist rein privat, sodass der angehende Kosmetikschüler sich selbst bei seiner favorisierten Schule bewirbt und schließlich eine Gebühr entrichtet. Doch wie bei vielen anerkannten Berufen, ist natürlich ebenfalls eine Förderung möglich. Informationen zur Förderung stehen über die Agentur für Arbeit, zur Verfügung, sowie der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), oder über die Rentenversicherung zu erfragen. Die Beantragung der Fördergelder ist allerdings nur möglich, wenn die Schule hierfür verifiziert ist.
Ein guter Vergleich der einzelnen Schulen ist daher im Vorfeld selbstverständlich unumgänglich. Idealerweise ist schon bekannt, in welche Richtung die spätere Spezialisierung erfolgen soll, damit die richtige Schule von Anfang an gewählt werden kann. Wissen über Modewandel, die aktuellen Trends und Freude an neuen Ideen, sowie Kreativität werden, bei den Bewerbern, gerne gesehen. Hygiene, gutes Sozialverhalten, sowie freundliches Auftreten, sind eine Voraussetzung. Denn es wird für und mit Menschen gearbeitet, die sich wohlfühlen sollen. Auch Eigenverantwortung und Selbstinitiative sind Teil dieses Berufes, mit dem auch eine Selbstständigkeit angestrebt werden kann.

Die Dauer der Ausbildung zur Kosmetikerin bewegt sich von Wochenendkursen, bis hin zu einem Jahr. Drei Monate sollten jedoch nicht unterschritten werden, um einen guten Einblick in die Arbeitsweise, die Grundtechniken und vernünftige Unterlagen zu erhalten. Auf eine "Setcard" sollte Wert gelegt werden, da sie die spätere Bewerbung bei den Unternehmen und privaten Auftraggebern wesentlich erleichtert. So kann der Auftraggeber, ob geschäftlich, oder privat, direkt Können des Bewerbers beurteilen, und wird bei Gefallen eher einen Termin buchen, als wenn ihm nur beschrieben wird, wie gearbeitet wird.

Die Ausbildung zur Kosmetikerin sollte ferner die Anatomie des Gesichtes, mit Gesichtsform und Linienführung, wie die Farbwahl und Anmischung von eigenen Farben mit Kosmetik, als auch Haarstyling, Haarstruktur und Hautbild umfassen, damit hinterher beim Kunden nichts mehr schief gehen kann.