Denn gestresste Berufstätige wissen, dass sie ihre Wochenenden nur genießen können, wenn sie mit regelmäßigem Waschen, Saugen und Geschirrspülen das Chaos im Haushalt so gering wie möglich halten. Es ist sicher ein Segen, dass moderne Haushaltsgeräte den Menschen viel Arbeit abnehmen. Mit der Waschmaschine, dem Geschirrspüler und dem Staubsauger erledigen sich viele Arbeiten fast von selbst. Wäre da nicht die unangenehme Begleiterscheinung, dass die Geräte oft höllisch laut sind. Gerade Menschen, die in einer lauten Umgebung arbeiten, wollen am Abend nicht durch blubbernde Gefrierschränke, röhrende Staubsauger und laut dröhnende Waschmaschinen genervt werden.

1. So laut dürfen Haushaltsgeräte sein
In Deutschland schreibt der Gesetzgeber vor, wie laut Haushaltsgeräte maximal sein dürfen. Erlaubt sind höchstens 85 Dezibel, was in etwa dem Lärm entspricht, der auf einer stark befahrenen Straße herrscht. Zur Information: Wer an seinem Arbeitsplatz mit einem Lärm von mehr als 85 dB konfrontiert ist, ist dazu verpflichtet, einen Gehörschutz zu tragen. Umso tragischer ist es, dass viele Haushaltsgeräte diesen Maximalwert sogar überschreiten. Der TÜV empfiehlt den Kauf von Haushaltsgeräten mit einer Lautstärke von maximal 75 dB. Diese Lautstärke wird von den meisten Menschen als gerade noch angenehm empfunden.

2. Wie laut sind Haushaltsgeräte wirklich?
Der durchschnittliche Nutzer von Haushaltsgeräten kann mit Dezibel-Richtwerten nur wenig anfangen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass er mit Sicherheit nicht weiß, wie er herausfinden soll, wie laut ein Gerät tatsächlich ist. Zum Vergleich: Ein lauter Staubsauger macht in etwa so viel Lärm wie ein Rasenmäher. Ein Haartrockner – man bedenke, dass er direkt neben den Ohren eingesetzt wird – kann durchaus so laut wie ein Presslufthammer dröhnen. Ein Pürierstab erreicht bis zu 93 dB – ein ohrenbetäubender Lärm! Eine Waschmaschine im Schleudergang bringt es zur Lautstärke einer Hauptverkehrsstraße.

3. Was man gegen den Lärm tun kann
Wer unter der Lautstärke seiner Haushaltsgeräte leidet, kann zu kleinen Tricks greifen, um sie leiser zu machen. Im Badezimmer haben sich Matten aus verdicktem Gummi bewährt, welche die Vibration der Waschmaschine deutlich dämpfen. Wer bei der Zubereitung köstlicher Suppen und Cremes zum Pürierstab greift, sollte diesen in der Hand halten. Die Arbeitsplatte der Küche verstärkt den Lärm zusätzlich. Ist der Staubsauger zu laut, hilft nur ein Gehörschutz, der Nachbarn und Haustieren aber nichts nützt. Staubsaugerroboter sind leiser als gewöhnliche Staubsauger, kosten aber deutlich mehr und reinigen nur auf glatten Böden wirklich zuverlässig. Die beste Möglichkeit, den Lärm zu reduzieren, ist die Anschaffung neuer Geräte. 2013 herrschte auf der IFA in Berlin ein großes Thema vor: energieeffiziente Geräte. Moderne Haushaltsgeräte, die sich dadurch auszeichnen, besonders wenig Energie zu verbrauchen, sind häufig auch besonders leise. Mittlerweile wird die Lautstärke auch in den regelmäßig durchgeführten Tests von Haushaltsgeräten berücksichtigt. Verbraucher, die sich einen energieeffizienten und leisen Staubsauger von Bosch anschaffen möchten, finden in den Testergebnissen eine Auflistung der besten Modelle.