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Kindernamen

Popo, Pepsi-Carola und Co.: Skurrile Babynamen - diese Regeln gilt es zu beachten

Wenn man Story, Bear und Bluebell hört, denkt man an alles, nur nicht an Kindernamen. Dies sind nur ein paar der skurrilen Namen, die amerikanische Stars ihren Sprösslingen verliehen. In Deutschland wäre dies nicht möglich. Doch woran muss man sich bei der Namensgebung halten?
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In Deutschland werden nicht alle Kindernamen bewilligt. Es gibt einige Regeln zu beachten. Symbolfoto: imago stock&people
In Deutschland werden nicht alle Kindernamen bewilligt. Es gibt einige Regeln zu beachten. Symbolfoto: imago stock&people

Schon mehr als einmal hat die Menschheit kollektiv den Kopf geschüttelt, wenn ein Star seinem Neugeborenen mal wieder einen Namen wie "North", "Apple" oder "Pilot" verpasste. Auch in Deutschland haben einige Eltern schon versucht, ihren Kindern die skurrilsten Namen zu geben. Dies wurde jedoch in den meisten Fällen nicht genehmigt. In Deutschland gelten bei der Namensgebung nämlich gewisse Regeln:

Keine spezifische Verbotsliste vorhanden - Standesamt entscheidet

Tatsächlich existiert auch in Deutschland keine spezifische Namensverbotsliste. Im Regelfall suchen die Eltern sich einen passenden Namen für den Nachwuchs aus und im Anschluss entscheidet dann das Standesamt, ob der Name für das Kind auch tragbar ist. Das Kindeswohl steht in diesem Prozess an vorderster Stelle.

Welche Faktoren werden bei der Namensgebung beachtet?

Es gibt drei Faktoren, auf die bei der Namensgebung ganz besonders geschaut wird. Die Namen dürfen zum Beispiel nicht anstößig sein. Sobald eine sexuelle Bedeutung mit dem Namen assoziiert werden kann, wird er nicht zugelassen.

Auch müssen Eltern aufpassen, dass ihre kreativen Namensideen nicht zu Hänseleien aufrufen. Wenn also schon zu Anfang feststeht, dass das Neugeborene mit dem Namen ein schweres Leben haben wird, dann wird er abgelehnt.

Es werden nicht nur sexuelle, sondern auch allgemein negative Assoziationen verweigert. Ein Name, wie zum Beispiel "Adolf", würde von den Standesämtern nicht genehmigt werden.

Diese Namen haben es in Deutschland schon durch die Prüfung geschafft:

So manches Mal haben die Eltern aber Glück und ihre ungewöhnlichen Namen werden genehmigt. Es könnte also sein, dass Sie irgendwann einmal auf eine Person treffen, die

  • Dee-Jay
  • Pepsi-Carola
  • Champagna
  • Matt-Eagle
  • Nussi
  • Popo
  • oder Blaubeer

heißt.

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Oftmals siegt die Vernunft - folgende Namen wurden abgelehnt:

Aber so sehr die Mütter und Väter sich den ein oder anderen Namen auch gewünscht haben, nicht alles kann genehmigt werden.

  • Störenfried
  • Waldmeister
  • Gucci
  • Bierstübl
  • und McDonald

haben es zum Beispiel nicht durch die Prüfung der Standesämter geschafft.