Hamburg
CDU-Parteitag

"Tischwahlkabinen": So macht das Netz sich über die Mini-Wahlkabinen der CDU lustig

Die "Tischwahlkabinen" vom CDU-Parteitag sorgen im Netz für Spott und Erheiterung. Auf Twitter machten sich prominente User über die Mini-Wahlkabinen aus Pappe lustig.
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Hamburg: Delegierte des CDU-Bundesparteitags geben ihre Stimme zur Wahl eines neuen Parteivorsitzen ab. Die erstmals eingesetzten "Tischwahlkabinen" ernteten im Netz Belustigung, vor allem auf Twitter.Foto: Christian Charisius/dpa
Hamburg: Delegierte des CDU-Bundesparteitags geben ihre Stimme zur Wahl eines neuen Parteivorsitzen ab. Die erstmals eingesetzten "Tischwahlkabinen" ernteten im Netz Belustigung, vor allem auf Twitter.Foto: Christian Charisius/dpa

Am ersten Tag des CDU-Parteitags drehte sich in Hamburg alles um die drei Kandidaten für den Parteivorsitz - auf Twitter zog unterdessen eine Nebendarstellerin die Aufmerksamkeit auf sich: eine "Tischwahlkabine", also eine kleine Sichtbegrenzung auf den Tischen im Plenarsaal. Die rund 1000 Delegierten bauten sie am Freitag erstmals vor sich auf, um zwischen Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn zu entscheiden. So musste niemand seinen Platz verlassen - und eine geheime Abstimmung konnte dennoch gewährleistet werden.

Von einigen Rednern als "Tischwahlkabine" bezeichnet löste der kleine Papp-Gegenstand rasch Belustigung im Netz aus. "Kannste dir nicht ausdenken", kommentierte etwa Fernsehmoderatorin Dunja Hayali auf Twitter die Wortneuschöpfung.

Staatsministerin Dorothee Bär bat die Delegierten scherzhaft, ihr eine der Mini-Wahlkabinen aus Hamburg mitzubringen.

Und der Dudenverlag versicherte, das Wort "Tischwahlkabine" existiere in seinem Nachschlagewerk nicht - und versah den Post mit einem zwinkernden Smiley.