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Frankfurt am Main
Bundestagsabgeordnete

"Oma war es wichtig, dass ich in der Bunten bin": Dorothee Bär (CSU) kontert Kritik an Dirndl-Fotos

Dorothee Bär sorgt immer wieder mit ihren Bildern und Klamotten für Diskussionen. Für ihre Dirndl-Fotos in der Bunten wurde die Digitalministerin kritisiert. Doch die sagt, sie habe es gerne gemacht - auch für ihre Oma.
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Digital-Staatsministerin Dorothee Bär, geboren in Bamberg, sitzt für den Wahlkreis Bad Kissingen im Deutschen Bundestag. Sie sorgt mit ihren Outfits immer wieder für Diskussion. Foto: Matthias Hoch
Digital-Staatsministerin Dorothee Bär, geboren in Bamberg, sitzt für den Wahlkreis Bad Kissingen im Deutschen Bundestag. Sie sorgt mit ihren Outfits immer wieder für Diskussion. Foto: Matthias Hoch

Für Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) ist es nach eigenen Worten gleichwertig, ob die "Bunte" oder die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) über sie berichten. In der FAZ-Beilage "Frankfurter Allgemeine Woche" wandte sie sich entschieden gegen Kritik, dass sie sich für die "Bunte" mit einem Dirndl ablichten lasse.

Nach wie vor würden solche Themen genutzt, um Frauen klein zu machen. "Ich bin eben ein Gesamtpaket", sagte die 41-Jährige und stellte fest: "Ich habe noch nie gehört, dass ein Dirndl unseriös sein soll."

Wieder Diskussion über Outfit

Es ist nicht das erste Mal, dass die Digital-Staatsministerin mit ihrem Outfit für Gesprächsstoff gesorgt hat: Bei der Verleihung des Deutschen Computerspielpreises nannte die Moderatorin Bärs Kleid "nuttig".

"Oma war die Bunte wichtig"

Sie stelle keine Unwucht zwischen Berichterstattung in der "Bunten" und der FAZ über sich fest. Allerdings sei es ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter immer wichtiger gewesen, dass sie in der "Bunten" war. Bei ihrem Vater sei es die FAZ. "Ich muss beide erreichen", sagte Bär.