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Berlin
Corona-Krise

Linke fordert Extra-Gehalt für "Engel des Alltags" im Supermarkt

In der Corona-Krise haben die Mitarbeiter von Discountern und Supermärkten enorm zu tun. Die Linke-Chefin Katja Kipping fordert deshalb ein sofortiges Extra-Gehalt für die "Engel des Alltags".
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Kassiererin Bianca Krüger scannt Waren in einem Edeka-Supermarkt im Kreis Schleswig-Flensburg unter einer Plastikfolie. Mit der Schutzmaßnahme wollen sich die Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung durch die Kunden schützen. Foto: Frank Molter/dpa
Kassiererin Bianca Krüger scannt Waren in einem Edeka-Supermarkt im Kreis Schleswig-Flensburg unter einer Plastikfolie. Mit der Schutzmaßnahme wollen sich die Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung durch die Kunden schützen. Foto: Frank Molter/dpa

Mitarbeitern in Discountern und Supermärkten sollten nach Ansicht der Linken wegen der aktuellen Lage Extra-Gehälter ausgezahlt werden. "Die großen Lebensmittel-Discounter machen gerade sehr hohe Umsätze", sagte Linke-Chefin Katja Kipping der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag (24. März 2020).

Sie "sollten jetzt ihren Beschäftigten, die gerade an den Kassen und Regalen ihre Läden am Laufen halten und einen extrem anstrengenden und gesundheitlich riskanten Job machen, ein sofortiges 13. und 14. Monatsgehalt zahlen", forderte sie.

Die Beschäftigten in den Lebensmittelgeschäften stehen in der Corona-Krise - wie auch Mitarbeiter anderer sogenannter systemrelevanter Berufe - besonders unter Druck: Leergekaufte Regale, erhöhte Arbeitsbelastung und höhere Ansteckungsgefahr durch ständigen Kontakt mit Menschen. "Es ist Zeit, dass unser aller Dank an diese Engel des Alltags, die gerade nicht zu Hause bleiben können, entsprechend vergütet wird", sagte Kipping.