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Politik

Mike Pompeo: Unfall überschattet Fahrt nach Mödlareuth

Die zweitägige Deutschland-Reise des US-Außenministers Mike Pompeo begann in Franken mit einem Schrecken: Ein Unfall seines Konvoi sorgte für eine kurze Verzögerung. Sein eigentliches Ziel war das ehemals geteilte Dorf Mödlareuth. Dort traf er schließlich Außenminister Heiko Maas.
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Bundesaußenminister Heiko Maas, Mike Pompeo, (2.v.r) Außenminister der USA und Richard Grenell (4.l), US-Botschafter in Deutschland besuchen Mödlareuth bei Hof. Foto: John Macdougall/AFP-Pool/dpa
Bundesaußenminister Heiko Maas, Mike Pompeo, (2.v.r) Außenminister der USA und Richard Grenell (4.l), US-Botschafter in Deutschland besuchen Mödlareuth bei Hof. Foto: John Macdougall/AFP-Pool/dpa
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Das Ziel des US-Außenministers Mike Pompeo zu Beginn seiner zweitägigen Deutschland-Reise war das kleine Örtchen Mödlareuth. Das Dorf mit knapp 50 Einwohnern war zur Zeit der deutschen Teilung von einer Grenzmauer durchschnitten und hatte deshalb den Beinamen "Little Berlin" erhalten. Seine Ankunft am Donnerstagmittag (7. November 2019) verzögerte sich allerdings - denn sein Konvoi war in einen Unfall verwickelt.

Update: Mike Pompeo mit Unfall auf dem Weg nach Mödlareuth

Auf dem Weg nach Mödlareuth ist es am Donnerstag in der rund 40 Fahrzeuge umfassenden Kolonne von US-Außenminister Mike Pompeo zu einem kleinen Unfall gekommen. Wie mitreisende US-Reporter berichteten, konnten die Fahrzeuge jedoch mit einem Blechschaden weiterfahren.

Erstmeldung: Pompeo zu Besuch in Franken

Am Vormittag hatte er US-Truppen an den bayerischen Standorten Grafenwöhr und Vilseck besucht. In Grafenwöhr sah er sich auch eine Militärübung an. Derzeit haben die US-Streitkräfte noch rund 35 000 Soldaten in Deutschland stationiert, davon nach US-Angaben rund 10 000 an den bayerischen Standorten Grafenwöhr und Vilseck.

Pompeo war in den 1980er Jahren als US-Soldat in Bindlach bei Bayreuth stationiert und hatte zu dieser Zeit auch die Gegend um Mödlareuth kennengelernt, wie sein Ministerium erklärte. Er wollte dort über eine innerörtliche Brücke zwischen den heutigen Bundesländern Thüringen und Bayern gehen sowie ein Grenzmuseum besuchen.

In Mödlareuth sollte Pompeo mit dem deutschen Außenminister Heiko Maas (SPD) zusammentreffen. Später wollte Pompeo gemeinsam mit Maas nach Leipzig weiterreisen und unter anderem in Halle den Ort des Anschlags vom 9. Oktober besuchen.

US Außenminister Pompeo besucht Mödlareuth

Transatlantische Beziehungen stärken

Mit seinem zweitägigen Besuch in Deutschland will US-Außenminister Mike Pompeo die transatlantische Partnerschaft stärken. Wachsende Bedrohungen aus Russland, China und dem Iran machten ein verstärktes Engagement nötig, teilte das US-Außenministerium zum Auftakt der Reise mit. Pompeo war am Mittwochabend in Nürnberg gelandet und dort vom US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, begrüßt worden.

Vor dem Abflug hatte Pompeo Deutschland als einen der vertrauenswürdigsten Freunde der USA, "wichtigen Alliierten und engen Partner unseres Engagement mit Europa und der Welt" bezeichnet. "Ich freue mich auf konstruktive Gespräche darüber, wie wir viele wichtige globale Fragen zusammen angehen können", schrieb er auf Twitter.

Die deutsch-amerikanischen Beziehungen sind seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump Anfang 2017 angespannt. Die US-Regierung wirft dem Nato-Partner Deutschland mangelnde Militärausgaben vor, kritisiert das deutsch-russische Pipeline-Projekt Nord Stream 2 scharf und droht der EU mit Strafzöllen, was vor allem die deutsche Autoindustrie treffen könnte.

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