Berlin
Familie und Beruf

Grünen-Chefin: Fast täglich schlechtes Gewissen wegen Kindern

Grünen-Chefin Annalena Baerbock macht der Spagat zwischen Parteivorsitz und Familienleben oft zu schaffen.
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Grünen-Chefin Annalena Baerbock macht der Spagat zwischen Parteivorsitz und Familienleben oft zu schaffen.  Foto: Jan Woitas/ZB/dpa
Grünen-Chefin Annalena Baerbock macht der Spagat zwischen Parteivorsitz und Familienleben oft zu schaffen. Foto: Jan Woitas/ZB/dpa

Ihren beiden Töchtern gegenüber habe sie "fast jeden Tag" ein schlechtes Gewissen, sagte die 38-Jährige dem "Spiegel". "Weil es Momente gibt, in denen ich als Mutter fehle." Es müsse aber "gerade in einer feministischen Partei" wie den Grünen möglich sein, auch mit kleinen Kindern Vorsitzende zu sein.

Von Anfang an habe sie bestimmte Tage für die Kinder reserviert. "Dazu zählt bei mir zumindest einmal unter der Woche gemeinsam Abendessen. Und die Kindergeburtstage sind heilig."

Baerbocks Töchter sind drei und sieben Jahre alt. Der Co-Vorsitzende Robert Habeck (49) hat vier Söhne, die aber schon älter sind. "So kompliziert es manchmal mit Kindern und Job zugleich ist: Es sorgt dafür, dass ich als Politikerin automatisch mit beiden Füßen im Alltagsleben stehe", sagte Baerbock.