"Der öffentliche Dienst ist ein Sanierungsfall, kaputt gespart, heruntergewirtschaftet, verschlissen", sagte dbb-Chef Ulrich Silberbach der "Welt". "Allen muss klar sein: Wenn der Staat nicht mehr funktioniert, hat das massive Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land."

Anfang 2018 war der dbb dem Bericht zufolge von 185 000 fehlenden Stellen im öffentlichen Dienst ausgegangen. Mittlerweile fehlten bereits "weit über 200 000 Beschäftigte", sagte Silberbach.

"Wir steuern auf einen Systemkollaps zu, wenn nicht schnell gegengesteuert wird." Die Personalsituation ist auch Thema der dbb-Jahrestagung am 6. und 7. Januar in Köln.