Bonn
Schokohasen

Ostern: Deshalb mussten deutlich mehr Schokohasen produziert werden

Waren es noch 202 Millionen Schokoladenosterhasen im Vorjahr, die produziert worden sind, sind es 2018 rund 220 Millionen.
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Schokoladenosterhasen stehen aufgetürmt im Schokoladenmuseum. Zu Ostern sind sie in aller Munde: Schoko-Hasen, am liebsten aus Vollmilchschokolade. Foto: Oliver Berg/dpa
Schokoladenosterhasen stehen aufgetürmt im Schokoladenmuseum. Zu Ostern sind sie in aller Munde: Schoko-Hasen, am liebsten aus Vollmilchschokolade. Foto: Oliver Berg/dpa
Zu Ostern werden in diesem Jahr deutlich mehr Schoko-Hasen produziert als 2017 - und das nach wie vor am liebsten aus Vollmilchschokolade. Wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) am Donnerstag auf der Grundlage einer Mitgliederumfrage mitteilte, wächst die produzierte Osterhasenzahl von 202 Millionen im Vorjahr auf voraussichtlich rund 220 Millionen 2018. Grund seien die gestiegene Inlandsnachfrage und wachsende Exporte. Abnehmerländer sind neben den europäischen Partnerländern vor allem die USA, Kanada und Australien. 55 Prozent der Produktion würden nach Deutschland geliefert.


Anteil an nachhaltig erzeugtem Kakao gestiegen

Neben den klassischen Vollmilch-Osterhasen gebe es häufig Figuren aus Zartbitter- oder weißer Schokolade. Außerdem seien Schoko-Eier für das Osternest gefragt. Die Branche verweist auf ihre Anstrengungen für eine nachhaltige Produktion, die die Lebensverhältnisse der Kakaobauern vor allem in Westafrika im Auge hat. 2017 habe der Anteil an nachhaltig erzeugtem Kakao bei den in Deutschland verkauften Süßwaren bereits bei 55 Prozent gelegen. 2011 seien es nur etwa 3 Prozent gewesen.