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Organspende

Organspende: In Franken gibt es Transplantationszentren in Erlangen und Würzburg

Auch Franken ist gut versorgt: An den Universitätskliniken in Erlangen und Würzburg gehören Herz, Niere, Leber und Pankreas zum Transplantationsprogramm.
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Das Foto zeigt ein  Herz, das   einem  Verstorbenen  entnommen wurde. Dem Organ werden später die Herzklappen für Gewebespenden entnommen.   Foto: Bernd Wüstneck/dpa
Das Foto zeigt ein Herz, das einem Verstorbenen entnommen wurde. Dem Organ werden später die Herzklappen für Gewebespenden entnommen. Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Kliniken

Die Transplantation ist ein etabliertes Behandlungsverfahren, das in etwa 50 Kliniken in Deutschland praktiziert wird. Für Bayern listet die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) drei Transplantationszentren in München sowie je ein Zentrum in Regensburg und Augsburg auf.

Franken

Auch Franken ist gut versorgt: An den Universitätskliniken in Erlangen und Würzburg gehören Herz, Niere, Leber und Pankreas zum Transplantationsprogramm. Organspenderregionen

Um die Organspende in Deutschland flächendeckend sicherzustellen und schnell in jedem Krankenhaus helfen zu können, hat die DSO sieben Organspenderregionen gebildet. Eine davon ist Bayern mit Organisationszentrale in Martinsried und Organisationsschwerpunkt in Erlangen. Infotelefon

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) bieten für Interessenten und Betroffene ein Infotelefon an. Unter der Nummer 0800/9040400 werden gebührenfrei von Montag bis Freitag (9 bis 18 Uhr) Fragen zu Organspende und Transplantation beantwortet und kann Infomaterial bestellt werden.

Unterlagen

Unter www.dso.de gibt es Broschüren, Bücher, Flyer sowie den Organspendeausweis zum Bestellen oder Herunterladen. Auch unter www.organspende-info.definden Interessenten und Betroffene alle notwendigen Infos.

Formen der Organspende

Lebendspende: Wenn ein Organ oder Organteil von einem lebenden Menschen auf eine Patientin oder einen Patienten übertragen wird, spricht man von einer Lebendorganspende. Die Niere ist das Organ, das am häufigsten bei einer Lebendorganspende übertragen wird. Dominospende: Wird einem Patienten ein Organ, das versagt hat, entnommen und durch ein gespendetes Organ ersetzt, können noch gesunde Teile des entnommenen Organs (zum Beispiel Herzklappen, Leberteile) einer weiteren Person transplantiert werden. Die Dominospende ist eine Sonderform der Lebendspende. Postmortale Organspende: Die Organspende nach dem Tod, auch postmortale Spende genannt, ist die wichtigste Art der Organ- und Gewebespende. Für eine postmortale Organspende kommen Menschen in Betracht, deren Gehirnfunktionen in Folge eines Unfalls oder einer schweren Krankheit erloschen sind (unumkehrbarer Ausfall der gesamten Hirnfunktionen=(Hirntod), deren Herz-Kreislauf-System aber noch künstlich aufrechterhalten wird. Diese Situation kann nur vorliegen, wenn ein Mensch auf einer Intensivstation behandelt wird, die lebensrettenden Maßnahmen aber nicht erfolgreich waren.