So lag das Bevölkerungswachstum in Mittelfranken mit 10,6 Prozent klar unter dem bayerischen Schnitt von 13,7 Prozent. In Unterfranken lag das Wachstum bei nur 8,1 Prozent. Oberfranken landete weit abgeschlagen mit nur 2,6 Prozent gar auf dem letzten Platz.

Bei den heute und morgen stattfindenden Statistik-Tagen Bamberg/Fürth beschäftigen sich 13 Experten, darunter drei Bamberger Wissenschaftler mit den Ursachen des demografischen Wandels, gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen und den Folgen für die Regionalentwicklung. Die Bamberger Professorin Susanne Rässler stellt dabei zusammen mit ihrer Doktorandin Daniela Lamprecht Bevölkerungsprognosemodelle vor.

Das bayerische Landesamt für Statistik arbeitet hier eng mit der Uni Bamberg zusammen. Die neuesten Zensuszahlen lassen beispielsweise erkennen, dass künftig wohl mit weniger ausländischen Kindern gerechnet werden muss. Wie sich die neuen Zensuszahlen auf Problemregionen wie Nordostoberfranken auswirken, soll anfang des nächsten Jahres feststehen.