Wachsende Sauerstoffarmut und Versauerung der Meere kämen als Belastung noch hinzu. «Bis zum Jahr 2050 ist eine Abnahme der Bestände von mehr als 20 Prozent zu erwarten», sagte Professor Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Zudem verlagern viele Fische ihre Lebensräume: So wandert der heimische Nordseebarsch (Kabeljau) angesichts steigender Wassertemperaturen bereits heute immer stärker in den kühleren Nordatlantik ab.