Das teilte die europäische Raumfahrtagentur Esa nach Angaben russischer Agenturen mit.

Der insgesamt 20 Tonnen schwere Transporter war das schwerste, größte und technisch ausgefeilteste Raumfahrzeug, das je in Europa gebaut wurde. Der nach dem italienischen Physiker Edoardo Amaldi (1908-1989) benannte Frachter hatte Ende März sieben Tonnen Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS gebracht.

Heranrasender Weltraumschrott sorgt unterdessen auf der ISS rund 420 Kilometer über der Erde für erhöhte Bereitschaft. Ein Bruchstück eines japanischen Satelliten nähere sich der Raumstation, teilte die Flugleitzentrale bei Moskau mit. «Wir analysieren die Flugbahn, dann entscheiden wir über ein mögliches Ausweichmanöver», sagte ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos.

Auf dem Außenposten der Menschheit sind jetzt eine US-Astronautin sowie ein russischer Kosmonaut und ein japanischer Raumfahrer im Einsatz. Die ISS muss immer wieder Satellitentrümmern ausweichen.