Der deutsche Forschungssatellit «AISat» soll aus 660 Kilometern Höhe Seegebiete mit hohem Schifffahrtsaufkommen - zum Beispiel die Deutsche Bucht - überwachen, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mitteilte.

Indiens neuer Premierminister Narendra Modi machte bei einem Besuch zum Start in Sriharikota deutlich, dass er die Weltraummissionen für eine große Errungenschaft seines Landes hält. «Die Satelliten stammen alle aus entwickelten Ländern wie Frankreich, Kanada, Deutschland und Singapur. Das zeigt, dass Indiens Raumfahrttechnologien internationale Anerkennung genießen», sagte Modi. Er forderte Indiens Wissenschaftler außerdem dazu auf, einen Satelliten für die südasiatische Staatengemeinschaft SAARC zu entwickeln.

Laut der indischen Agentur IANS hat Indien seit 1975 mehr als 100 Raketen ins All geschickt. Darunter sind auch Träger für auf dem Subkontinent entwickelte Sonden zum Mond und Mars. Der Raketentyp «PSLV» ist Indiens verlässlichster Lastenesel und hat bereits 40 internationale Satelliten in die Erdumlaufbahn befördert.