Frauen sind mit 64 Prozent besser informiert als Männer, von denen nur 49 Prozent wissen, wogegen sie noch wirksam geimpft sind. Schlecht informiert sind auch die Senioren. Bei ihnen weiß nur jeder Zweite über seinen Impfschutz Bescheid.

Nur gut die Hälfte der Bürger achtet der Umfrage zufolge auf eine regelmäßige Auffrischung. Am häufigsten wird noch auf die Erneuerung von Tetanusimpfungen (47 Prozent) geachtet, mit deutlichem Abstand gefolgt von den Grippeimpfungen (23 Prozent) und den Impfungen gegen Diphtherie (20 Prozent).

Die Mehrheit der Eltern mit Kindern unter 20 Jahren hat laut Umfrage die Impfempfehlungen für ihren Nachwuchs ernst genommen. 74 Prozent von ihnen ließen demnach die Kinder im Babyalter gegen alles impfen, was zu dem Zeitpunkt empfohlen wurde. 16 Prozent ließen einige Impfungen aus, nur 0,4 Prozent haben alle Impfungen ausgelassen. 10 Prozent der Eltern machten bei dieser Frage keine Angaben. Als Grund für den Verzicht auf Schutzmaßnahmen nennen drei von vier dieser Eltern die Angst vor zu großen Risiken und Nebenwirkungen.