Demnach wurden 2013 rund drei Millionen Wirbeltiere für Tierversuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendet. «Insgesamt stellt die Zahl eine Trendwende dar, da in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der verwendeten Tiere in Forschungsversuchen kontinuierlich gestiegen war», betonte Ministeriumssprecher Christian Fronczak. Er bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins «Focus».

Laut Fronzcak wurden im Jahr 2013 in Deutschland 2 997 152 Wirbeltiere in Tierversuchen und für andere wissenschaftliche Zwecke eingesetzt. Mit mehr als 87 Prozent waren die meisten davon Nagetiere wie Mäuse und Ratten, sieben Prozent waren Fische und drei Prozent Kaninchen. Zudem wurden 2165 Affen und Halbaffen für Tierversuche verwendet. Den Rückgang erklärte Fronzcak damit, dass weniger Tiere für toxikologische Sicherheitsprüfungen gebraucht würden. Dies lag unter anderem daran, dass für diese Prüfungen vermehrt Ersatzverfahren zum Einsatz kamen, die keine Tiere mehr erfordern.