Dabei will Astrazeneca 175 Dollar je Alexion-Aktie in bar sowie in eigenen Papieren zahlen. Die Verwaltungsratsgremien beider Parteien hätten der Übernahme zugestimmt. Damit will Astrazeneca sein Geschäft mit Medikamenten für seltene Erkrankungen ausbauen, auf das Alexion spezialisiert ist. Das US-Unternehmen kommt aktuell auf einen Jahresumsatz von rund fünf Milliarden Dollar.

Die Regulierungsbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen, der Abschluss ist für das dritte Quartal kommenden Jahres geplant. Alexion-Aktionäre sollen dann rund 15 Prozent an dem fusionierten Unternehmen halten. Astrazeneca erhofft sich Synergien von 500 Millionen Dollar jährlich ab dem Ende des dritten Jahres der Übernahme. Astrazeneca erwartet durch den Zukauf ein zweistelliges prozentuales Plus beim Kernergebnis je Aktie in den ersten drei Jahren nach Abschluss der Transaktion. Für die Übernahme hat Astrazeneca eine Brückenfinanzierung mit mehreren US-Banken über 17,5 Milliarden Dollar abgeschlossen.

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