«Cygnus» soll rund einen Monat an der ISS angedockt bleiben und danach mit rund 750 Kilogramm Fracht - unter anderem Müll und wissenschaftlichen Experimenten - wieder zur Erde zurückkehren. Bis 2016 plant Orbital Sciences laut Vertrag mit der Nasa acht Missionen zur ISS, bei denen insgesamt 20 000 Kilogramm Fracht transportiert werden sollen.

Der «Cygnus»-Transporter ist erst der zweite private Raumfrachter, der sich zur ISS aufmacht. Der von der Firma SpaceX entwickelte «Dragon»-Transporter hat bereits zwei Versorgungsflüge zur ISS hinter sich. Bis 2016 sind mindestens zwölf weitere «Dragon»-Flüge geplant, der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von rund 1,6 Milliarden Dollar (etwa 1,2 Milliarden Euro).