Zwischen 2008 und 2011 hatte das Team um Jakob Krieger von der Universität Greifswald 55 an Land lebende Palmendiebe - die größten Landeinsiedlerkrebse der Welt - mit GPS-Sendern ausgestattet und das Wanderungsverhalten untersucht. Bei den Tieren handelte es sich ausschließlich um Männchen. Einige Exemplare wurden über einen Zeitraum von bis zu drei Monaten verfolgt.

Die Forscher werteten mehr als 1500 Aktivitäts-Tagesprofile der Krebse aus. Die Tiere, die sich stets frei und uneingeschränkt bewegen konnten, blieben oft für einen längere Zeitraum ihrem Standort treu und unternahmen nur kleinere Ausflüge. Aber auch bis zu drei Kilometer weite Wanderungen zwischen Küste und Regenwald im Inselinneren wurden nachgewiesen. Die Forscher vermuten, dass diese vermutlich im Zusammenhang mit der Fortpflanzung und dem Nahrungserwerb stehen