Dies gelang den Experten durch die Analyse jahrtausendealter Sedimente in einem japanischen See.

Die neuen Daten würden vor allem bei der Untersuchung von Objekten helfen, die älter als 12 500 Jahre sind, berichtet das Team um Christopher Bronk Ramsey von der britischen Oxford-Universität im US-Journal «Science». Für diesen Zeitraum gebe es nur ungenaue Daten. An der Untersuchung waren auch Forscher vom Geoforschungszentrum in Potsdam und der Freien Universität Berlin beteiligt. Archäologen könnten mit Hilfe der Daten zum Beispiel den Zeitpunkt genauer festlegen, an dem die Neandertaler ausgestorben sind oder besser verfolgen, wann sich die modernen Menschen in Europa ausgebreitet haben. Klimaforscher könnten besser nachvollziehen, wie sich Gletscher während der letzten Eiszeit verändert haben.