Das sagte der Direktor am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg und Leiter der Studie, Thomas Boehm. Durch das Parfüm werde der Körpergeruch eines Menschen betont. Die Ergebnisse der Untersuchungen veröffentlichen die Forscher im Journal «Proceedings of the Royal Society B». Am synthetischen Duftwasser wurde zehn Jahre lang geforscht.

«Die Studie bewegt sich im Grenzbereich von Immunbiologie und Verhalten», sagte Boehm in Freiburg der Nachrichtenagentur dpa. Tiere signalisierten über ihren Körpergeruch, welche Immungene sie haben. «Potenzielle Partner werden danach ausgerochen, ob sie die optimale Ergänzung zu den eigenen Immungenen anbieten. Die Nachkommen sind dann resistent gegen ein breites Spektrum von Krankheitserregern.»