Die Forscher legten erstmals eine Weltkarte vor, die Auswirkungen von El-Niño- und La-Niña-Ereignissen auf die globalen Ernteerträge bei Mais, Reis, Weizen und Sojabohnen aufzeigt. El Niño und La Niña treten in unregelmäßigen Abständen auf und beeinflussen das Klima in weiten Teilen der Welt. Bei La-Niña-Ereignisse fallen die Ernten nach Angaben der Forscher in mehr Gebieten schlechter als besser aus.

Bis 2050 werde die weltweite Nachfrage nach Mais, Reis, Weizen und Sojabohnen voraussichtlich um 100 bis 110 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005 steigen, schreiben die Autoren. Entsprechend müsse die globale Produktion in den kommenden vier Jahrzehnten um jährlich 2,2 bis 2,4 Prozent zulegen, so die Forscher um Iizumi vom nationalen Institut für Umwelt- und Agrarforschung in Tsukuba (Japan). Um dieses Ziel zu erreichen, sei es auch wichtig, die Auswirkungen der Klimaphänomene El Niño und La Niña zu kennen und zu nutzen.