Und darüber mehr zu erfahren, wird uns helfen zu verstehen, wie künftige Erreger entstehen können oder wie ihre Gefährlichkeit zunimmt», sagt Simon Rasmussen von der Technischen Universität Dänemark in Lyngby, der ebenfalls an der Studie beteiligt war.

Auch heute ist die Pest noch nicht besiegt, obwohl sie - rechtzeitig entdeckt - mit Antibiotika behandelt werden kann. 2013 zählte die Weltgesundheitsorganisation WHO weltweit 783 Erkrankte, 126 davon starben. Die drei am stärksten betroffenen Länder sind Madagaskar, Kongo und Peru.