Es gebe zwar hier und da Lücken, meinte Meteorologin Dorothea Paetzold am Montag in Offenbach. Ein größerer freier Blick zum Himmel sei aber erst spät in der Nacht zu erwarten, wenn die Wolken sich davon gemacht haben - zu spät für die Zeit um 19.00 Uhr, für die Michael Khan von der Europäischen Weltraumagentur Esa in Darmstadt den besten Blick auf PanStarrs (C/2011 L4) erwartet. «Das wird auf alle Fälle ein Glücksspiel», meinte Paetzold. «Und warm anziehen». Es werde um die Null Grad kalt.

Kometen-Fans geben die Hoffnung aber nicht auf, PanStarrs sogar mit bloßem Auge bewundern zu können. «Wir sollten die Flinte nicht ins Korn werfen», meinte Esa-Ingenieur Rainer Kresken. Das Wetter könnte ja besser werden als erwartet. «Wir werden uns nach jeder Wolkenlücke strecken.»