Damit setzte sich der Trend fort: 2012 waren in Deutschland rund 3600 Verkehrsteilnehmer bei Unfällen ums Leben gekommen, so wenige wie nie.

1128 Fußgänger, Rad-, Motorradfahrer sowie Fahrzeuginsassen sind in den ersten fünf Monaten 2013 gestorben. Das waren 231 Menschen weniger (minus 17,0 Prozent) als von Januar bis Mai 2012. Die Zahl der Verletzten ging im Vergleichszeitraum um 13,0 Prozent auf rund 128 900 zurück. Die Polizei nahm rund 943 500 Unfälle auf - 2,3 Prozent weniger als von Januar bis Ende Mai 2012.

Allein im Mai starben 274 Menschen im Straßenverkehr, das waren 66 Menschen oder 19,4 Prozent weniger als im Mai des Vorjahres. Als einen Grund nannten die Statistiker die kühle und nasse Witterung im Mai. «Bei schlechtem Wetter sind erfahrungsgemäß weniger ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Zweiradfahrer und Fußgänger unterwegs. Damit sinkt die Unfallschwere.»