Die meisten Menschen - nämlich 4919 - starben auf der im Osten gelegenen Inselgruppe Visayas, wo «Haiyan» besonders schwere Verwüstungen anrichtete.

Weitere 316 Tote zählte der Katastrophenschutz allein in den zentralen und südlichen Provinzen des Landes. Mehr als 4,2 Millionen Menschen mussten ihre Unterkünfte verlassen und mehr als eine Million Häuser wurden beschädigt oder zerstört.

Die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos forderte in New York weitere Unterstützung: «Es muss viel mehr getan werden». Sie sei in Sorge, weil 1,5 Millionen Kinder von Mangelernährung bedroht seien und rund 800 000 schwangere Frauen und stillende Mütter Frauen Nahrungsmittelhilfe bräuchten.