Betroffene litten häufig psychisch am Erlebten, sagte der hessische Landesvorsitzende des Vereins, Horst Cerny, der Nachrichtenagentur dpa vor dem «Tag der Kriminalitätsopfer» (22. März). «Einbrecher dringen in die Intimsphäre der Opfer ein», erläuterte er. Angst-, Schlaf- oder Essstörungen, Magen-, Rücken- und Kopfschmerzen könnten die Folgen sein.

Etwa 30 bis 60 Prozent der in einer Studie befragten Einbruchsopfer hätten Angst, bis zu 40 Prozent litten unter Schlafstörungen. Etwa jedes zehnte Opfer müsse mit einer posttraumatischen Belastungsstörung auskommen, sagte der ehemalige Kriminalist.