Die Alarmstufe sei auf Phase 3 Gelb angehoben worden, teilte das Nationale Katastrophenschutzzentrum (Cenapred) am Wochenende auf seiner Internetseite mit.

Bei einer weiteren Erhöhung müsste sich die Bevölkerung auf Evakuierungen vorbereiten. Bereits im Mai war die Warnstufe vorübergehend auf Phase 3 angehoben worden. Anfang Juni stuften die Behörden das Gefahrenpotenzial dann wieder herab.

In der unmittelbaren Umgebung des Bergs würden vorsorglich die Evakuierungsrouten überprüft, teilte der nationale Zivilschutzkoordinator Luis Felipe Puente mit. Ein Beachtungsteam mit Experten der Streitkräfte, der Polizei und des Zivilschutzes habe nahe dem Vulkan Quartier bezogen.

Zuvor hatte der Popocatépetl eine Aschewolke von mehr als zwei Kilometern Höhe ausgestoßen. Die Regierung forderte die Bewohner in unmittelbarer Nähe des Vulkans auf, sich möglichst nicht im Freien aufzuhalten. In den vergangenen Tagen war in den umliegenden Ortschaften und im Süden der mexikanischen Hauptstadt immer wieder Ascheregen niedergegangen.