Nach Angaben der Polizei handelte es sich dabei um den 73-jährigen Piloten aus Rheinstetten sowie einen 47-jährigen Karlsruher und dessen zwei Kinder im Alter von 13 und 17 Jahren.

Das zu großen Teilen aus Holz gebaute Flugzeug habe sofort Feuer gefangen und sei vollständig ausgebrannt. Es sei gegen 17.20 Uhr vom Flugplatz Rheinstetten offenbar zu einer Platzrunde gestartet. Laut Polizei bekam es beim Start nicht genügend Schwung und geriet ins Trudeln. Beim Versuch, ein nahes Feld zu erreichen, sackte es ab, blieb in Baumwipfeln hängen, fing Feuer und stürzte in einen Wald.

Rund 50 Feuerwehrleute sowie ein Rettungshubschrauber, ein Notarztwagen und fünf Rettungsteams waren im Einsatz. Zur Betreuung der Angehörigen seien zudem zwei Notfallseelsorger hinzugezogen worden.

Die Unglücksursache war zunächst nicht bekannt. Ein technischer Defekt sei nicht auszuschließen, sagte ein Polizeisprecher. Über Karlsruhe zog zur Unglückszeit aber auch ein Gewitter auf. Ob das eine Rolle spiele, sei unklar.