Zusätzlich gaben 11 Prozent an, dass sie die folgenden Koalitionsverhandlungen am meisten beschäftigten, was für Rang drei der Umfrage reichte. Auf Platz zwei kam die Taifun-Katastrophe auf den Philippinen mit 16 Prozent.

Die NSA-Spähaffäre um Edward Snowden war für 11 Prozent ein Aufreger - Platz vier der Liste. Deutlich weniger Sorgen als früher machen sich die Menschen in Deutschland zum Thema Euro- und Verschuldungskrise.

Auf die ohne Antwortvorgaben gestellte Frage nach den wichtigsten Themen nannten nur noch 7 Prozent die Krise. Nach ersten Plätzen 2011 (44 Prozent) und 2012 (37 Prozent) sorgt das in diesem Jahr nur noch für Rang sechs. «Internationale Kriege» und die «Energiewende» tauchen nicht mehr unter den wichtigsten Themen auf. So sei beispielsweise der Konflikt in Syrien nur für 4 Prozent das wichtigste Thema des Jahres gewesen.

«Angesichts der Nachrichtenflut zu milliardenschweren Haushaltsdefiziten und Rettungsschirmen sind die Bürger in puncto Krise inzwischen abgestumpft», sagt Studienleiterin Claudia Mast. Die Krise werde von anderen Themen überlagert.

Für die repräsentative Studie der Universität Hohenheim und der Privatkundenbank ING-DiBa hatte das Meinungsforschungsinstitut Forsa vom 14. bis zum 19. November 1001 Menschen befragt.