Knapp eine Woche nach dem gewaltsamen Tod des Jungens zogen sie am Samstagabend in einem Trauermarsch durch Freiburg. Kinder ließen Luftballons in den Himmel steigen.

Katholische und evangelische Pfarrer riefen zum gemeinsamen Gebet für den Jungen und seine Hinterbliebenen auf. Organisiert wurde der Trauerarmarsch über das Internetnetzwerk Facebook. Es kamen mehr Menschen als von den Veranstaltern erwartet, die Polizei sprach von 2000.

Die Leiche des Jungen war am vergangenen Montag in Freiburg von einem Spaziergänger in einem Bach gefunden worden. Der Junge wurde nach Angaben der Polizei von einem Unbekannten ermordet. Er war zuletzt am Abend zuvor lebend gesehen worden.

Eine konkrete Spur zum Täter hat die Polizei nach eigenen Angaben nicht. Auch das Motiv des Täters ist unklar. Aus der Bevölkerung seien inzwischen mehr als 200 Hinweise eingegangen, sagte eine Polizeisprecherin. Bereits am Freitag war der Junge in Freiburg beigesetzt worden.

Wie Armani zu Tode kam, will die Polizei nicht sagen. Hinweise auf ein Sexualverbrechen gebe es zwar nicht, es werde von den Ermittlern aber auch nicht ausgeschlossen. Ermittelt werde in alle Richtungen.