In dem eingegrenzten Suchgebiet wollen die Experten die Absturzstelle finden: «Ich denke, wir suchen nun im richtigen Gebiet», sagte der Koordinator der Suchaktion, Angus Houston. Nun komme es darauf an, Wrackteile zu sichten. Das australische Schiff «Ocean Shield» lauscht mit einem Spezialgerät weiter nach Signalen aus der Tiefe des Ozeans, die von der Blackbox der verunglückten Boeing stammen könnten.

Die Signale werden schwächer, was darauf hindeuten könnte, dass die Batterien der Blackbox zur Neige gehen. Diese sollen etwa einen Monat lang halten. Malaysia Airlines-Flug MH370 nach Peking war am 8. März nach dem Start der Boeing 777-200 in Kuala Lumpur mit 239 Menschen an Bord verschwunden.

Damit wird die Suchaktion noch dringlicher. Es sei wahrscheinlich, dass man in den kommenden Tagen vom australischen Schiff «Ocean Shield» aus ein Mini-U-Boot in die Tiefe schicken könne, um nach dem Wrack Ausschau zu halten, hieß es. Die «Bluefin-21» kann mit einem Sonarsystem oder einer Unterwasserkamera ausgestattet werden.

«Hoffentlich werden wir in einigen Tagen etwas auf dem Meeresgrund finden, das klarstellen könnte, dass der Langstreckenjet dort abgestürzt ist», sagte Houston. Aus Sicht der Familien der Opfer sei dies von größter Bedeutung. Es sei allerdings möglich, dass sich die Familien letztlich mit einem Foto des Wracks oder Wrackteilen begnügen müssten. Der Ozean ist im Suchgebiet etwa 4500 Meter tief.