Rebellen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens hatten das Geld versteckt. Die Soldaten der Anti-Guerilla-Einheit entdeckten es 2003 bei einem Einsatz in der Provinz Caquetá. Statt den Fund zu melden, beschlossen sie, das Geld unter sich aufzuteilen.

Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert, da das Geld nicht dem Staat gehöre und der Eigentümer formal nicht zu identifizieren sei. Der Fund der Soldaten war bereits Vorlage für den Film «Soñar no cuesta nada» (Träumen kostet nichts) von 2006.