Doch war von Aufatmen noch keine Rede. Die offiziellen Messstationen in der Hauptstadt zeigten zwar leicht fallende Schadstoffwerte, doch warnte der Index der US-Botschaft weiter vor «sehr ungesunder» Luft.

Chinas Staatsmedien übten ungewöhnlich deutliche Kritik an der langsamen und unzureichenden Reaktion auf den Mega-Smog. Auch wurden laxer Umweltschutz und das verschwenderische Wachstumsmodell Chinas angeprangert. Der «Smoggürtel» hält nicht nur Peking sondern auch andere Städte in Nord-, Ost- und Zentralchina im Griff. In Millionenmetropolen wie Jinan (Provinz Shandong) oder Shijiazhuang (Hebei) lagen die Luftindexwerte weiter bei 500 bzw. 400 Punkten. Nur unter 50 gilt die Luft nach chinesischen Standards als «gut».