Das berichtete die Zeitung «The Oregonian» online unter Berufung auf Behördenangaben. Der Bus sei auf einer Überlandstraße ins Schleudern geraten, habe die Leitplanke durchbrochen und sei schließlich eine Böschung knapp 30 Meter hinabgestürzt. Die Straße sei besonders im Winter als extrem gefährlich bekannt und mit Warnschildern markiert. Die Suche nach der Unfallursache dauerte am Montag an.

Die Rettungsarbeiten wurden durch das unwegsame, schneebedeckte Gelände erschwert. Der stark eingedrückte Bus war in extremer Schräglage an der Böschung liegengeblieben. Retter mussten sich abseilen. Die meisten Passagiere seien aus dem Bus hinausgeschleudert worden, sagte Feuerwehr-Sprecher Steven Brost dem Lokalsender KPTV. «Ich arbeite seit 20 Jahren als Feuerwehrmann, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen.» Mit geländegängigen Fahrzeugen wurden die Verletzten von dem mit rund 30 Zentimeter Schnee bedeckten Hang geborgen und in umliegende Krankenhäuser gebracht.