Jugendliche fotografieren sich selber oder lassen sich freiwillig nackt fotografieren und leiten die Aufnahmen über Soziale Netzwerke an Freunde weiter. Über die Konsequenzen, dass nämlich diese eigentlich vertraulich gemeinten Fotos übers Internet von jedermann gesehen werden können, machten sie sich oft keine Gedanken, warnen Pädagogen und die Polizei.

Eine mögliche Folge sei der Missbrauch der Fotos für Straftaten wie Erpressung oder andere Formen des Cybermobbings, sagte am Donnerstag Otmar Brandes vom Landeskriminalamt in Hannover. Neu sei der Trend nicht, es gebe ihn schon seit zwei bis drei Jahren, sagten der Medienpädagoge Jens Wiemken aus Vechta und sein Kollege Moritz Becker vom hannoverschen Verein für Medienkompetenz smiley.