Auf eine Polizeistreife, die später wegen Ruhestörung an seiner Türe klingelte, machte er aber einen vernünftigen Eindruck - er konnte die Beamten abwimmeln. Die Hemmschwelle sei nach der ersten Tat niedriger.

Überraschend wurde knapp ein Jahr nach der Bluttat die Tatwaffe entdeckt. Nach Hinweisen der Freundin des Angeklagten stießen Fahnder unter einem Gebüsch in der Südstadt unweit der Wohnung des Mannes auf die Machete. Daran konnten aber keine DNA-Spuren des Angeklagten mehr entdeckt werden. Das geht aus einer am Montag im Prozess vorgestellten Untersuchung des Landeskriminalamtes hervor.