Die Wissenschaftler setzen dazu rund 100 000 markierte kleine Holzschiffe im Jadebusen aus. Wenn Passanten die sogenannten Driftkörper dann am Strand finden, sollen sie die Position ans ICBM durchgeben.

Mit den Daten lässt sich ermitteln, welchen Weg treibende Gegenstände im Meer zurücklegen. «Ich vermute, dass es in der Nordsee nicht diese großen Müllinseln und Strömungen gibt. Dafür ist das Meer zu flach und zu variabel», sagte der Leiter der zuständigen Arbeitsgruppe für physikalische Ozeanologie am ICBM, Jörg-Olaf Wolff. Anfang Oktober sollen die ersten Driftkörper ausgesetzt werden.