Nach bisherigem Stand gebe es aber keine Hinweise, dass die Produkte aus Großbritannien nach NRW geliefert worden seien, teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Ein abschließendes Urteil sei allerdings erst nach einer intensiven Überprüfung möglich. Das Landesumweltamt habe entsprechende Anweisungen.

Nach neuen Untersuchungen der britischen Lebensmittel- Aufsichtsbehörde FSA enthielten als Rindfleisch-Lasagne deklarierte Produkte eines großen Herstellers bis zu 100 Prozent Pferdefleisch. Die Kunden wussten davon nichts. Die Behörde warnte davor, die Produkte zu essen. Zwar bestehe nach derzeitigem Stand keine Gesundheitsgefahr. Das Fleisch werde aber auf Überreste von Medikamenten geprüft.

Mehrere Supermärkte haben bereits Produkte des betroffenen Herstellers aus den Regalen genommen. Begonnen hatte der Fall Mitte Januar mit dem Fund von Pferdefleisch-Spuren bei irischen Produzenten.