Von den 4229 Passagieren kamen 462 aus Frankreich. Vier von ihnen starben, zwei werden noch vermisst. Mit den Ermittlungen will die französische Staatsanwaltschaft zur Aufklärung der Katastrophe beitragen und mögliche Versäumnisse bei den Evakuierungs- und Rettungsmaßnahmen identifizieren. Zudem soll das Ausmaß der verursachten finanziellen und psychischen Schäden evaluiert werden. Dabei geht es vor allem um mögliche Schadenersatzforderungen. In Deutschland hatten kürzlich 19 Opfer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Bochum erstattet.

Die «Costa Concordia» war am 13. Januar vor der Insel Giglio vor der toskanischen Küste auf einen Felsen aufgelaufen und halb untergegangen. Bislang wurden 17 Todesopfer geborgen, 15 Menschen werden noch vermisst.